Individuelle Kunst für einzigartige Räume
Mein künstlerischer Weg bewegt sich an der Schnittstelle von Kunst, Naturwahrnehmung und Raumgestaltung.
Vor rund 20 Jahren begann ich mit der Malerei in Acryl und setzte mich kontinuierlich mit verschiedenen malerischen Techniken und Ausdrucksformen auseinander.
Durch regelmäßige Kurse und Weiterbildungen bei unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstlern entwickelte ich mein handwerkliches Fundament
und fand nach und nach zu meiner eigenen Bildsprache.
Einen wesentlichen Wendepunkt erlebte ich im Jahr 2019 durch die Begegnung mit der intuitiven Prozessmalerei nach Gabriela Musebrink.
Die intensive Auseinandersetzung mit diesem Ansatz sowie weiterführende Vertiefungen eröffneten mir einen Zugang zur Malerei als lebendigen Erfahrungs- und Erkenntnisweg.
Seitdem steht für mich weniger das fertige Bild als vielmehr der kreative Prozess, das Wahrnehmen und das Sichtbarmachen von Resonanzen im Mittelpunkt meines Schaffens.
Ausgehend von meiner Wahrnehmungsweise erforsche ich Räume mit allen Sinnen.
Orte verstehe ich als lebendige Gefüge, die Geschichten, Qualitäten und Stimmungen in sich tragen.
Diese Eindrücke fließen in einen intuitiven künstlerischen Prozess ein, in dem Bilder entstehen, die als Resonanzräume wirken und die Essenz eines Ortes sichtbar machen.
Viele meiner Arbeiten entstehen als Auftragswerke für private und öffentliche Räume.
Dabei ist es mir ein besonderes Anliegen, die Atmosphäre und das Wesen eines Ortes künstlerisch zu erfassen und sichtbar werden zu lassen.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf der Verwendung natürlicher Materialien und traditioneller Herstellungstechniken.
Inspiriert von den Verfahren der alten Meister arbeite ich mit selbst angerührten Farben, natürlichen Bindemitteln und Pigmenten aus Erde, Gesteinen und Pflanzen.
Die Herstellung der Farben wird dabei selbst Teil des künstlerischen Prozesses und Ausdruck meiner tiefen Verbindung zur Natur.
Meine Werke entstehen im Spannungsfeld zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem, zwischen Landschaft, Raum und innerer Wahrnehmung.
Sie laden dazu ein, innezuhalten, die Qualität eines Ortes neu zu erfahren und sich auf einen Dialog mit der Natur und dem eigenen Empfinden einzulassen.
Für mich ist Kunst kein abgeschlossener Zustand, sondern ein fortwährender Zyklus des Wahrnehmens, Forschens und Gestaltens –
ein Weg, auf dem sich Raum, Mensch und Natur immer wieder neu begegnen.
